Ausflugsziele
Ballkalender 2011/12
Maturabälle, Steirerball, Bauernball, Sportlerball, Ball der Stadt Weiz, Kindermaskenball,...
Semesterferienprogramm 2012
Eislauf- und Eishockeykurs, Tenniskurs, Skikurs, Bowling, Badefahrt, Bilderbuchkino,...
Weizer Fasching 2012
Faschingssitzung,
"Fast-Nacht-Umzug" und "Alles Clown"
Faschingsumzug in St. Ruprecht/Raab
Grosser Faschingsumzug
am 21. Februar 2012
ab 14 Uhr!
Phoenix Trio, 16. Februar 2012
Ein Hochgenuss und Pflichttermin, wenn das Phoenix-Trio Musik vom Feinsten bietet.
Jazzkonzert, 24. Februar 2012
Sean Noonan's Brewed by Noon!
Übersichtskarte
Veranstaltungsrückblicke
Infos und Fotos zu den letzten Veranstaltungen!
Kontakt
Servicecenter für Tourismus
und Stadtmarketing Weiz
Hauptplatz 18
8160 Weiz
Tel: +43 (0) 3172 / 2319-660
Fax: +43 (0) 3172 / 2319-9660
E-mail: tourismus (at) weiz. at
Öffnungzeiten:
Mo - Fr: 9.00 - 18.00 Uhr
Sa telefonisch erreichbar
von 9.00 - 17.00 Uhr
Barockkirche in St. Ruprecht
Lage auf einer Karte anzeigen: Barockkirche
Kontakt
Pfarrer Johann Wallner,
Johanna Sandrieser
Röm.-kath. Pfarramt
Obere Hauptstraße 38
8181 St. Ruprecht an der Raab
Tel: +43 (0) 3178 / 2333
Mobil: +43 (0) 676 / 87426476
E-mail: st-ruprecht-raab (at) graz-seckau. at
Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten
Mittwoch: 8.00 bis 12.00Uhr
Freitag: 14.00 bis 18.00 Uhr
Kichen - Öffnungszeiten:
Bei Tageslicht immer offen
Führungen:
Auf Anfrage möglich
freiwillige Spende erbeten
Am Hauptplatz in Sankt Ruprecht
Weithin sichtbar, auf einem Plateau über dem Ort steht die dem Heiligen Rupert (24. September, Patrozinium) geweihte Barockkirche. Sie wurde in den Jahren 1728 – 1737 von Fidelis Hainzel nach einem Riß des heimischen Maurermeisters Lorenz Statthaler errichtet. Der Vorgänger-Bau wurde fast zur Gänze abgerissen. Die katholische Kirche wurde ursprüngliche wahrscheinlich in einem schlichten Hozbau ausgeführt. Um 1050 wurde eine Romanische Kirche errichtet, deren Chormauern bei der Renovierung 1991 zu Tage kamen. 1505 wurde eine gotische Kirche mit zwei Säulenreihen erbaut. 1728 kam es zum Neubau der heutigen Barockkirche. Unter Pfarrer Kober wurde 1991/92 die Kirche innen vollständig renoviert.
Die Innenausstattung der Kirche stammt zur Großteil aus dem Spätbarock. Es wurden rund 7 Altäre errichtet. Am Hochaltar hängt das aus dem 18. Jahrhundert stammende Bild des Kirchenpatrons. Bemerkenswert sind die vier in den Seitenkapellen stehenden Wandaltäre. Beachtenswert sind auch die üppig und figural ausgestattete Kanzel, die Emporenbrüstung, deren Gitter, die Taufbeckenbekrönung und zwei reich intarsierte und mit Figuren und Schrifttafeln geschmückte Beichtstühle. Die Kirche kann für Andachten gerne genutzt werden.
Die Pfarrgemeinde ist dem Heiligen Rupert geweiht (24. September, Patrozinium). Damals war die katholische Kirche wahrscheinlich in einem schlichten Holzbau ausgeführt.
Es ist gar nicht so einfach, einem Heiligen nachzuspüren, der vor etwa 1300 Jahren gelebt hat. Das beginnt schon beim Namen: die nach ihm benannte Kirche in Wien heißt „St. Ruprecht” - der Landespatron von Salzburg jedoch ist der heilige Rupert(us); sein Festtag am 24. September ist der „Ruperti”-Tag, an dem die Salzburger Kinder schulfrei haben.
Und diese beiden Heiligen sind identisch!
Der Name kommt aus dem Althochdeutschen: Hrodbert, Hroudperth, Ruodpert, Hruetprecht sind die verschiedenen Formen, die gemeinsame Bedeutung: „der Ruhmglänzende”.
Unterschiedlich sind auch die Angaben, wann Bischof Rupert nach Salzburg gekommen ist - sie variieren zwischen 513 bis 896, letzteres Datum gilt als das wahrscheinlichste.
Fest steht, dass er aus Worms kam; er stammte aus dem rhein-fränkischen Geschlecht der Robertiner, die mit den Karolingern verwandt waren. In seiner Heimat war er bereits Bischof. Er kam über Bayern, machte Station in Regensburg, am Hof des Herzogs Theodor.
Ob es jedoch eine Missionsreise gewesen ist, oder ob er aus politischen Gründen fliehen musste, scheint auch nicht ganz klar zu sein.
Nach einem nicht ganz sicher belegten kurzen Aufenthalt in Lorch ließ er sich in Juvavum nieder, dem heutigen Salzburg; der Bayernherzog hatte ihm das Stück Land geschenkt, auf dem noch Reste der Römersiedlung, keltische und/oder alpenslawische Bewohner und wahrscheinlich eine kleine klösterliche Gemeinschaft zu finden waren.
Rupert gründete dort das (heutige Benediktiner-) Kloster St. Peter - das älteste Kloster Österreichs. Auch das Nonnenkloster auf dem Nonnberg, das erste Frauenkloster im Alpengebiet, verdankt dem Heiligen seinen Ursprung; seine Nichte (oder Schwester) Erentrudis war die erste Äbtissin.
Als Benediktinerkloster ist es heute das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster im deutschen Sprachraum.












