Kalvarienberg

Kalvarienberg

Die ersten Teile der Kalvarienberganlage gehen zurück auf das Jahr 1741. Damals hat Dominikus Ignaz Tschartsch, Verwalter der Herrschaft Thannhausen, den Bau dieser Anlage mit der Kreuzigungsgruppe (Christus und die beiden Schächer) auf der Anhöhe des Büchlberges begonnen. Zwei Jahre später wurden weitere vier gemauerte Bildstöcke auf dem Weg zum Kalvarienberg errichtet und mit Bildern des Schmerzhaften Rosenkranzes geschmückt. 1957 veranlasste die Schlossverwaltung Thannhausen die Errichtung einer Ölberggruppe an der Schlossmauer gegenüber dem heutigen Gasthaus Schlosstaverne.
Der Weg von hier auf den Kalvarienberg entspricht in der Länge dem Leidensweg Christi in Jerusalem. Renovierungsarbeiten erfolgten in den Jahren 1899, 1886, 1930, 1974 und zuletzt 2001.
Im Jahr 2011 bildete sich in Thannhausen ein Komitee mit dem Vorhaben, den Kalvarienberg neu zu gestalten. Zwei bestehende Bildstöcke wurden renoviert und acht neue errichtet. Fachmännisch restauriert wurden auch die Ölbergstation an der Schlossmauer sowie die Kreuzigungsgruppe am Büchlberg, welche auch neu überdacht wurde.
Der steirische akademische Maler Gottfried Pengg-Auheim schuf 12 Bildtafeln, die auf dem Weg zum Kalvarienberg den Leidensweg Jesu von seinem Verrat am Ölberg bis zur Auferstehung darstellen.
So wurde eine neue Kalvarienberganlage geschaffen, die barocke und zeitgenössische Kunst verbindet. Wandernde und Betende mögen aus dem Betrachten des Leidens, des Sterbens und der Auferstehung Jesu Kraft für ihr eigenes Leben schöpfen.

Ganzjährig zugänglich!

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