Historisches Ruprecht - Kernkapelle Obj. Nr. 31

Historisches Ruprecht - Kernkapelle Obj. Nr. 31

Alle folgenden Informationen wurden im Rahmen des Projektes "Entdecke dein historisches St. Ruprecht an der Raab - Historischer Reiseführer von Kindern für Kinder" von den Kindern der 1. und 2. Klasse NMS im Jahr 2019 recherchiert, erhoben und mit eigenen Worten zusammengefasst. Die Quellenangaben finden Sie unten.

Kernkapelle

Kernkapelle alt

Sie wurde im Jahre 1838 erbaut und steht seit November 1975 unter Denkmalschutz. Sie wurde das letzte Mal 2015 von Familie Unger renoviert. In der Kapelle steht ein 1,95 Meter großer Jesus. Diese Statue wurde von dem berühmten Schnitzer Hans Pendl geschnitzt, welcher dafür 220 Stunden brauchte. Dreimal täglich wird die Glocke geläutet und bei Sterbefällen in der Umgebung ebenfalls. Unsere Nachbarn Angela und Hans Unger sind die fünften Nachfahren der Kernkapelle. Vor der  Renovierung 1999 musste die Glocke dreimal täglich per Hand von unserer Nachbarn Ludwig Unger getätigt werden. Außer in Urlaubs- oder Krankheitsfällen wurde diese von meiner Urli Oma (Maria Eisner) geläutet.

Nähere Informationen zur Geschichte der Kernkapelle

Die Kernkapelle wurde im Jahre 1838 erbaut und steht seit November 1975 unter Denkmalschutz. Sie wurde viele Male renoviert - das letzte Mal im Jahr 2015 von Familie Hans und Angela Unger. Jetzt werden die Besucher der Kapelle von einem ca. 1,95 Meter großem "Emmaus-Jesus" mit offenen Armen - sozusagen auf Augenhöhe - empfangen. Geschnitzt wurde der Emmaus-Jesus von Hans Pendl, einem bekannten und sehr aktiven St. Ruprechter Holzschnitzer, der 220 Arbeitsstunden in die Statue investiert hat.

Vom Standort der Kapelle (Kühwiesen), der sich in 450 m Seehöhe direkt an der Steirischen Apfelstraße befindet, hat der Besucher einen herrlichen Ausblick zum Hausberg der Grazer, dem Schöckl. Weiteres kann man den Kulm, die Koralpe, sowie die Berge des Wechselgebietes sehen. Sie ist ebenfalls ein beliebter Rastplatz für die zahlreichen Apfelstraßenbesucher. Auch im religiösen Leben spielte und spielt die Kernkapelle eine wichtige Rolle für die Bevölkerung in diesem Gebiet. Während der Kriegszeit, in der der Religionsunterricht (Lehrscharen) in den Schulen verboten war, wurde dieser in der Kapelle abgehalten. Heute noch werden in der Kapelle Christenlehren und Maiandachten abgehalten. Auch das bereits sehr selten gewordene“ Herbergsuchen“ wird in der Kernkapelle immer noch abgehalten. Dreimal täglich wird die Glocke der Kapelle geläutet. Bei Sterbefällen in der Umgebung der Kapelle wird ebenfalls geläutet

Angela und Hans Unger sind die fünften Nachfahren der Kapellen Besitzer. Im Jahre 1950 wurde die vom Glockenbauer Ernest Szabo aus Graz gefertigte Glocke geweiht. Die Weihe wurde von Prälat Florian Perl und Pfarrer Johann Riedrich vorgenommen. Natürlich war die ganze Umgebung besonders stolz auf dieses Feierliche Ereignis. Früher musste die Glocke per Hand geläutet werden seit Mai 1999 funktioniert sie Elektrisch. Die Neue Holz Tür wurde von unserem Nachbar Hans Brenner in der Tischlerei Scharler eigenhändig gefertigt. Die Innen-Malereien wurden von Professor Franz Weiß und Herbert Derler restauriert. Die Christusstatue, welche damals ca. 100 Jahre alt war, wurde von Hans Pendel restauriert. Kurz vor der Einweihung der renovierten Kernkapelle spendete Familie Schnalzer aus Kühwiesen einen wunderschönen Luster. Das Altar Bild welches eine Friedenstaube zeigt wurde durch eine Spende der Raiba St. Ruprecht finanziert.

Vor der Renovierung 1999 musste die Glocke noch3 mal Täglich von Hand geläutet werden. Dieses läuten wurde von unserem Nachbarn Ludwig Unger getätigt, außer in Urlaubs-oder Krankheitsfällen wurde die Glocke per Hand von meiner Urli Oma ( Maria Eisner ) geläutet.

Allgemeine Informationen zur Kernkapelle finden Sie hier

Julia Eisner / Klasse 2b der NMS St. Ruprecht an der Raab

Lehrerin: Kristina Absenger

Quelle: Festschrift Anlässlich Der Einweihung Der Renovierten ,,Kernkapelle“ (Ausgabe 25.Juni 2005), www.tourismusruprecht.at

Julia Eisner vor der Kernkapelle

Hörgeschichte von Kira und Julia

Postkarte von St. Ruprecht an der Raab

Im Rahmen des Projektes waren die Kinder auch sehr kreativ:

Postkarte