Historisches Ruprecht - Raiffeisenbank Obj. Nr. 8

Historisches Ruprecht - Raiffeisenbank Obj. Nr. 8

Alle folgenden Informationen wurden im Rahmen des Projektes "Entdecke dein historisches St. Ruprecht an der Raab - Historischer Reiseführer von Kindern für Kinder" von den Kindern der 1. und 2. Klasse NMS im Jahr 2019 recherchiert, erhoben und mit eigenen Worten zusammengefasst. Die Quellenangaben finden Sie unten.

Raiffeisenbank St. Ruprecht an der Raab

Geschichte des Gebäudes der Raiffeisenbank

Dort wo die Raiffeisenbank heute steht, war früher das Gasthaus und die Bäckerei Schwarz. Früher war die Raiffeisenbank im heutigen Gemeindeamt. Familie Schwarz verkaufte das Gebäude 1974 an Rosa Ostermann. 1981 hat die Raiffeisenbank mit der Bäckerei Schwarz getauscht. Somit war am Hauptplatz 30 jetzt die Raiffeisenbank und das Gasthaus Ostermann daneben (Hauptplatz 80). Weil das Gebäude unter Denkmalschutz stand, brauchte es ein Jahr, bis man es abreißen konnte. Das Gebäude der Bank durfte nicht zu modern aussehen, deshalb wurden Arkadenbögen gebaut. Ein Marmorbogen blieb erhalten und dient heute als Hintereingang.

Postkarte um 1940-1950 Marktplatz und Raiba Sammlung Ludwig Papst
Postkarte um 1940-1950 Marktplatz und Raiba Sammlung Ludwig Papst

Geschichte der Raiffeisenbank

1898 wurde die Raiffeisenkasse als Vorschusskassenverein von Martin Gartler gegründet. Verschiedene Obmänner vertraten die Raiffeisenbank in ihrer Funktion. Durch den wirtschaftlichen Erfolg der Obmänner, Aufsichtsräte und Geschäftsführer mussten neue Räumlichkeiten angeschafft werden. Daher wurde 1981 die Liegenschaft der Raiffeisenbank St. Ruprecht am Hauptplatz gekauft und im Juli 1983 bezogen. Seit 1986 leitet Dir. Herbert Wiedner die Geschicke der Raiffeisenbank. 1991 wurde der Wortlaut der Raiffeisenkasse St. Ruprecht auf Raiffeisenbank St. Ruprecht geändert.

2013 erfolgte die Fusionierung. Seitdem nennt sich die Bank Raiffeisenbank Region Gleisdorf. Rund 72 Mitarbeiter betreuen ca. 21.000 Kunden. Die Raiffeisenbank ist heute ein modernes Bankinstitut, welches verschiedene Dienstleistungen, unter anderem wie Versicherungen, Wertpapiere anbietet.

Für viele Kinder wurde die Sumsi als Markenzeichen für Sparen ein Begriff. Alle Kunden der Raiffeisenbank können Geschäftsanteile erwerben und sind somit stimmberechtigt.

1898 wurde die Raiffeisenkasse als Vorschuss Kassenverein von Martin Gartler gegründet. Da war die Bank noch in dem Gebäude, wo jetzt das Gemeindeamt steht. Familie Schwarz verkaufte das Haus wo die Bäckerei Schwarz und das Gasthaus war an die Raiffeisenkasse. Das Haus war in einem schlechten Zustand und sollte abgerissen werden. Das Haus hat zu diesem Zeitpunkt unter Denkmalschutz gestanden. Es folgten viele Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt. Ein Jahr lang wurde verhandelt, um das Gebäude abreißen zu dürfen. Erst dann war ein Neubau möglich. Ein alter Marmorbogen ist geblieben und dient jetzt als Hintereingang. Das neue Gebäude durfte nicht zu modern aussehen, dadurch wurden am Eingang Arkaden Bögen gebaut.

Viktoria Herbst & Chiara Meitz / Klasse 1a der NMS St. Ruprecht an der Raab

Lehrerin: Elisabeth Seidler

Quelle: 

Interview mit Herbert Wiedner, Ortschronik

Viktoria Herbst & Chiara Meitz vor der Raiffeisenbank
Viktoria Herbst & Chiara Meitz vor der Raiffeisenbank

Hörgeschichte von Selina G, Leonie, Chiara "Historisches St. Ruprecht an der Raab"

Hörgeschichte von Viki Amelie Angelina "Historisches St. Ruprecht an der Raab"

Die Raiffeisenbank in 200 Jahren

Im Rahmen des Projektes waren die Kinder auch sehr kreativ ... so könnte zum Beispiel aus Sicht der Kinder die Raiffeisenbank in 200 Jahren aussehen:

Raiba in 200 Jahren Chiara 1a
Raiba in 200 Jahren Chiara 1a
Raiffeisenbank in 100 Jahren Kreativ Viktoria 1a
Raiffeisenbank in 100 Jahren Kreativ Viktoria 1a