Historisches Ruprecht - Schneider Obj. Nr. 33

Historisches Ruprecht - Schneider Obj. Nr. 33

Alle folgenden Informationen wurden im Rahmen des Projektes "Entdecke dein historisches St. Ruprecht an der Raab - Historischer Reiseführer von Kindern für Kinder" von den Kindern der 1. und 2. Klasse NMS im Jahr 2019 recherchiert, erhoben und mit eigenen Worten zusammengefasst. Die Quellenangaben finden Sie unten.

Ehemaliges Gasthaus Schneider

Etzersdorf 53

Das Gasthaus Schneider liegt in Etzersdorf. Eine Familie Riegler hat das Gasthaus im 18. Jahrhundert gebaut. 1865 wurde es von Familie Freißmuth gekauft. Die letzten Wirte waren Dorli und Josef Schneider. Dorli heiratete Josef Schneider, deshalb wurde das Gasthaus Freißmuth zu Gasthaus Schneider umgetauft. Es ist seit 2018 geschlossen. Berühmt war das Gasthaus für seine Erdäpfelwurst, Wildfleisch und seine Hausmannskost. Viele Hochzeiten, Geburtstage und Bälle wurden im Saal gefeiert und es gab eine Kegelbahn. Sie waren einer der ersten, die Eis anboten. Zur damaligen Zeit war das etwas ganz Besonderes.

Schneider alt

Nähere Informationen zur Geschichte der Gasthaus Schneider:

alte Postkarte Schneider

Das Gasthaus Schneider ist im Umfeld von Ruprecht an der Raab. Das Gasthaus liegt in Etzersdorf. 

Eine Familie Riegler hat ursprünglich das Gasthaus im 18. Jahrhundert gebaut. 1865 hat es die Familie Freismuth es gekauft. Das waren die Urgroßeltern von den letzten Besitzern. Sie betrieben das Gasthaus und eine Landwirtschaft mit Kühen und Schweinen.

1915 wurde es an die Eltern von Dorli Freismuth übergeben. Die Eltern haben das Gasthaus um einen Speisesaal im 1. Stock erweitert. Später wurde das Wirtschaftsgebäude zu einer Kegelbahn und einem Wintergarten umgebaut. Die Kegelbahn gibt es seit 1993. 

Die letzten Wirte waren Dorli und Josef Schneider. Dorli hieß Dorothea Freismuth und erbte das Gasthaus von ihren Eltern. Da sie Josef Schneider heiratete, wurde auch das Gasthaus Freismuth zu Gasthaus Schneider umgetauft. Es ist leider seit 2018 geschlossen.

Dorli und Josef gingen in Pension und sie hatten niemand der es weiterführen wollte. Es ist immer schwieriger ein Gasthaus zu besitzen.

 Das Gasthaus wurde von 1865-2018 von Familie Freismuth und Schneider geführt.

Das war wirklich eine sehr lange Zeit. Es waren immer viele Leute im Gasthaus .Berühmt war das Gasthaus für seine Erdäpfelwurst. Josef war ein leidenschaftlicher Jäger, deshalb gab es immer gutes und frisches Fleisch. Es gab immer eine Wildwoche. Das heißt, es gab eine Woche lang nur Wildfleisch. Die Köche haben immer sehr gute Hausmannskost gekocht, die auf der Zunge zergeht.

Viele Hochzeiten, Geburtstage und Bälle wurden im Saal gefeiert. Jeden Donnerstag trafen sich die Pensionisten zum Kegeln. Am Montag und Dienstag war Ruhetag. Dafür hatte er am Samstag und am Sonntag geöffnet.

Unsere Opas und Omas, die in Etzersdorf in die Schule gingen, holten sich vor dem nach Hause Weg ein Eis. Sie waren einer der ersten die Eis angeboten haben. Zur damaligen Zeit war das was ganz Besonderes.

Eine kurze Geschichte von Rosalie´s Opa:

Eines Tages bekam Rosalies Opa ein Eis geschenkt. Leider war es leicht gesalzen statt gezuckert und es schmeckt deshalb irgendwie seltsam, aber er freute sich trotzdem. Im Sommer sind auch wir immer zum Schneider Eis essen gegangen. Es hat immer viel Spaß gemacht.

Rosalie Heuberger & Selina M. Schwaiger / Klasse 1a der NMS St. Ruprecht an der Raab

Lehrerin: Silke Sattler-Beutle

Quelle: Dorli Schneider und Großeltern von Rosalie

Rosalie Heuberger & Selina M. Schwaiger vorm Schneider
Rosalie Heuberger & Selina M. Schwaiger vorm Schneider

Hörgeschichte von Nina, Selina, Rosalie "Historisches St. Ruprecht an der Raab"

Hörgeschichte von Selina G, Leonie, Chiara "Historisches St. Ruprecht an der Raab"

Das GH Schneider in 200 Jahren

Im Rahmen des Projektes waren die Kinder auch sehr kreativ ... so könnte zum Beispiel aus Sicht der Kinder das GH Schneider in 200 Jahren aussehen:

GH Schneider in 200 Jahren Rosalie
GH Schneider in 200 Jahren Rosalie
Schneider in 150 Jahren selina S.
Schneider in 150 Jahren selina S.