Stadt & Region
Plätze & Gebäude
Südtirolerplatz mit Weberhaus
Durch die K&K-Einkaufspassage – die ehemaligen Stallungen der Weizer Poststation - gelangt man auf den Südtiroler Platz.
Mit etwas Glück sitzt der Storch in seinem Nest auf dem Dach des Gasthofs „Zur Goldenen Krone“.
Gegenüber befindet sich das 1990 eröffnete Kulturzentrum Weberhaus. Bewacht vom Haupt der Medusa beherbergt das Weberhaus ein Café, eine Galerie, die öffentliche Bücherei und das Archiv der Stadt.
Hauptplatz Weiz
Der Hauptplatz mit den ihn umsäumenden Bürgerhäusern bildete bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den Siedlungskern des Stil des Barocks erneuert.
In der Mitte des Platzes steht heute die Ende des 17. Jahrhunderts errichtete Mariensäule. Sie verweist auf Maria als Schutzheilige der Pfarre und auf die Wallfahrtskirche auf dem Weizberg.
Jeden Mittwoch und Samstag Vormittag lockt der Bauernmarkt mit seinen vielen bodenständigen Produkten.
Rathaus Weiz
Das Rathaus wurde 1910 bezogen. Auf der Fassade ist die Entwicklung der Stadt Weiz dargestellt.
Die Symbole Holz – Feuer – Pflug stehen für Urbarmachung, Rodung und Anbau des Getreides.
Auf der rechten Seite sind die Hammerwerke Mosdorfer, die Elin und der Transformator, der 1951 für das Kraftwerk Kaprun geliefert wurde, symbolisch dargestellt.
Energieschauplatz Weiz
Mit vielen Anlagen im öffentlichen Raum setzt Weiz Zeichen und macht damit seine Kompetenz zum Thema Energie deutlich.
Weiz ist einer der 12 Energie-Schau-Plätze der ersten internationalen Energie-Schau-Straße Europas, die von der Oststeiermark bis nach Slowenien führt.
An den Energie-Schau-Plätzen wird erneuerbare Energie für interessierte und zukunftsorientierte Menschen zugänglich, erlebbar und begreifbar gemacht. Der vielfältige Einsatz von Biomasse, Wasserkraft, Solarenergie, Biogas, Windkraft und Geothermie lädt zum Entdecken ein.
Gemini-Haus (Pkt. 1 auf der Karte)
Weltweit einzigartig und bereits mit mehreren wertvollen Preisen ausgezeichnet ist das Gemini-Haus. Gemini bedeutet Zwilling, was auf die Doppelfunktion des Hauses verweist, denn es dient nicht nur dem Wohnen, sondern es erzeugt auch Strom.
Das Haus, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ist ein Plus-Energie-Haus und wird auch „Sonne-Wohn-Kraftwerk“ genannt. Viel Know-How und Innovation stecken im Energiekonzept des runden Hauses, das sich wie eine Sonneblume für die aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie mit der Sonne dreht.
Solarleuchten am Weizbach (Pkt. 3 auf der Karte)
Die modernen Solarleuchten auf dem Hauptplatz und entlang des Weizbaches fügen sich elegant in das historisch gewachsene Stadtbild ein.
Die Solarleuchten sind kein Serienprodukt sondern wurden in Weiz selbst geplant und entworfen. Vor allem aber sind sie ein deutliches Symbol für alternative Energiegewinnung. Die jeweils zwei Solarmodule bringen eine Leistung von 106 Watt. Bemerkenswert dabei ist das Beleuchtungskonzept: Die eine Lampe mit Reflektor gibt indirektes und blendfreies Licht für die Fahrbahn, die andere beleuchtet direkt den Gehweg entlang dem Weizbach.
Sonnensegel Pichler Werke (Pkt. 4 auf der Karte)
Die Geschichte von Weiz ist eng verbunden mit den Pichler Werken und deren Firmengründer Ing. Franz Pichler.
Das Stammhaus wurde im Jahre 2001 umgebaut und mit einer energietechnisch äußerst intelligenten Fassade versehen. Die gläsernen Lichtleitungslamellen unter den Fenstern können je nach Bedarf das Licht sozusagen in die Büroräume „schaufeln“ oder davon abhalten. Modernste Fotovoltaik-Module erzeugen umweltfreundlich Strom, dienen auch als Sonnenschutz, und das große transparente Fotovoltaik-Sonnensegel wandert wie eine Sonnenuhr mit der Sonne mit.
Fotovoltaik am Bahnhof (Pkt. 5 auf der Karte)
Scheinbar schwerelos, dem Bild einer riesigen Libelle gleichend, schwebt die moderne Fußgänger- und Radfahrerbrücke über dem Bahnhof. Und das, obwohl dafür 102 Tonnen Stahl verbaut wurden. Auf dem Dach des Aufganges befindet sich eine Fotovoltaik-Anlage, deren 30 Solarmodule mit je 110 Watt Leistung umweltfreundlich Strom erzeugen. Bei der Solartankstelle können die Akkus der Elektrofahrräder aufgeladen werden.
Weizer Energie Innovations Zentrum (Pkt. 6 auf der Karte)
Das Weizer Energie- Innovations- Zentrum (W.E.I.Z.) versteht sich als regionales Impulszentrum für GründerInnen, JungunternehmerInnen, Unternehmen im Wachstum sowie Forschungs- und Bildungs-einrichtungen. Die leitenden Themen sind Energie und Innovation, welche im Rahmen von Projekten und Dienstleistungen vom W.E.I.Z.-Management wie auch von den MieterInnen aufgegriffen werden. Aber auch die drei Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von rund 7.500 m² (davon 5.800 m² vermietbare Fläche) visualisieren den gesetzten Fokus. Das erste Gebäude W.E.I.Z. I wurde im Jahr 1999 als erstes Passivbürohaus Mitteleuropas eröffnet. Im Jahr 2007 wurde der Innovationspark um die sogenannte „Cool Box“ W.E.I.Z. II (Heizung und Kühlung mit Erdwärme) erweitert. Seit Juni 2010 ist das neue Ausbildungs- und Gründungsgebäude W.E.I.Z. III in Betrieb, welches auf das Energiekonzept einer energie- und kosteneffizienten Heizung und Kühlung (Life Cycle Cost Building) basiert. Das dritte Gebäude stellt nicht nur einen weiteren Baustein in der ökologischen Stadtteilsanierung dar, sondern forciert auch die weitere Vernetzung von Wirtschaft, Forschung und Bildung an einem Standort. In den drei Häusern des Weizer Energie- Innovations- Zentrum sind drei Forschungsinstitute, das JOANNEUM RESEARCH – Institut MATERIALS, das NatoTechCenter Weiz und die Human Research GmbH, zwei Bildungseinrichtungen, das Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz und das bf-Bildungszentrum Weiz, wie auch weitere 20 bis 25 Unternehmen angesiedelt.

















