Graz

Die Kulturhauptstadt Europas 2003

Die größte Bühne, auf der die Grazerinnen und Grazer ihr Leben inszenieren, ist das historische Zentrum mit seinem Renaissance-Kern, der auch in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Dieser Leckerbissen mittelalterlichen Stadtflairs mit unverkennbar italienischem Einfluss ist einfallsreich gewürzt mit zeitgenössischer Architektur, die sich auf wunderbar selbstverständliche Weise in die historische Substanz einfügt.

Das Kunsthaus oder die schwimmende Murinsel, die 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war, eröffnet wurden, stehen dabei für eine ganze Reihe weiterer Beispiele.
In diesem Umfeld blüht ein Kulturleben, das in unterschiedlichsten Festivals zwischen styriarte, Jazz Sommer, Seranata, steirischem Herbst, La Strada und Elevate immer neue Höhepunkte findet und durch eine rege Designszene ergänzt wird.

Auch wenn das Uhrwerk im 28 Meter hohen Turm seit 1712 pünktlich die Stunden schlägt, unter dem romantischen Wahrzeichen von Graz mit dem herrlichen Blick auf die Stadt kann man schon einmal die Zeit vergessen. Seine heutige Gestalt erhielt der ursprünglich mittelalterliche Wehrturm um 1560. Drei Glocken läuten vom Uhrturm. Drei Wappen zieren die Wände. Die Menschen kommen oft zu zweit. Zum Träumen und zum Küssen.
Ein wahrhaft erhebender Ort.

Außerirdisches im Weltkulturerbe Graz? Wie eine riesige bläulich schimmernde Blase schwebt das Wahrzeichen des neuen Graz über dem rechten Ufer der Mur.
Seit Oktober 2003 lockt das Kunsthaus – von seinen Schöpfern Peter Cook und Colin Fournier liebevoll "Friendly Alien" genannt – mit spektakulärer Architektur und verschiedenen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Nicht nur das. Es steht sinnbildlich für das harmonische Zusammenspiel von Alt und Neu in Graz. Schließlich wächst es aus dem Eisernen Haus, einem Gebäude, das 1848 als einer der ersten Gusseisenbauten auf dem Kontinent für Aufsehen sorgte.

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