Katerloch-Höhlenportal

Kater­loch

Tropfsteinreichste Höhle Österreichs

Das Katerloch

Wo:
Tropfsteinhöhle Katerloch
8160 Weiz
Dürntal 10

In einer der größten Hallen, der Phantasiehalle, die heute durch ein ausgeklügeltes Leiter- und Stufensystem komfortabel erreichbar ist, sind inmitten einem wahren Urwald von rund 4000 Tropfsteingroßstrukturen ausdrucksvolle Figuren, feine Sinterkorallen, hauchdünne, weiße und farbige Vorhänge, glasklare Kristalle und funkelnde Kristallsäulen vorhanden. Wuchtige Kalkgebilde und zahlreiche Knochenfunde von Bären lassen das Bild einer von Menschen unberührten Vorzeit entstehen.

Das Katerloch ist vermutlich noch früher bekannt als die nahe gelegene Grasslhöhle , welche ca. 1750, nachdem deren Eingang durch einen Baum aufgebrochen war, entdeckt und erstmalig 1816 erwähnt wurde. Im Vergleich dazu war der Eingang des Katerlochs (20 Meter breit, 10 Meter hoch) wesentlich größer und von außen leicht erkennbar.

Öffnungszeiten

Von April bis Oktober nach telefonischer Voranmeldung:
www.katerloch.at/
Führungsdauer: 2 Stunden

Kontakt
Kater­loch
Mag. Fritz Geissler
8160 Weiz
Dürntal 10

Tropfsteinreichtum in vollendet schönen Formen

Von der Phantasiehalle aus erreicht man die großen Entdeckungen des Jahres 1955, das Zauberreich und das Seeparadies, deren formenreiche, bizarre Vielfalt verbal kaum zu beschreiben ist. An der tiefst liegenden Stelle wachsen aus der türkis-grün schillernden Wasserfläche einer Höhlenseelandschaft alabasterweiße Stalagmiten und Sinterinseln empor, umrahmt von prunkvollen Uferwänden. Gleich einem überdimensionalen Drehbuch vollendet sich hier die Schönheit der Höhle. Das Schauen ewigwährender Schöpfungskräfte vermittelt dem Besucher beglückende Betrachtung, lässt den Alltag vergessen und regt meditatives Denken an.

Namensgeber der Höhle Der "Eulenkater" oder auch Waldkauz

Der Namensgeber des Katerlochs gehört zur Familie der Eulen (Unterfamilie Ohreulen und Käuze).

Die Menschen der Region beobachteten, wie der sogenannte „Eulenkater“, die lokale Bezeichnung für eine männliche Eule, ins Loch im Berg flog. Die Bezeichnung „Katerloch“ war das logische Ergebnis.

Die Höhlenforscher Hermann und Regina Hofer

Das Forscherehepaar Hermann und Regina Hofer wohnten, lebten und arbeiteten während der ersten Aufschließungsphase der Höhle eineinhalb Jahre lang bei 5° Grad, 98 % Luftfeuchtigkeit und 100 Meter unter der Erdoberfläche. Insgesamt widmeten die beiden 50 Jahre ihres Lebens dem “Projekt Katerloch”. Der unerschütterliche Glaube an ihr Ziel war es, der die beiden zu “Hebung” dieses unterirtischen Schatzes hunderte Tonnen Gestein mit ihren bloßen Händen bewegen ließ.

Regina Hofer verstarb 1995 im Alter von 83 Jahre.
Hermann Hofer stirbt 95-jährig im Jahr 2003.

Zwei Jahre vor seinem Tod 2003 hat Hermann Hofer die Verantwortung für die Forschungsstätte Katerloch an Mag. Fritz Geissler übertragen.

Beschreibung des Führungsweges

Der Besucher absolviert über Serpetinen, massive Eisentreppen und 400 Stufen rund einen Kilometer Führungsweg und einen Höhenunterschied von 135 Meter.

Durch ein imposantes Höhlenportal gelangt man in die nach innen abfallende Eingangshalle mit mächtigen bemoosten und von Algen überwucherten Sintersäulen. Die größte Säule ist 22 Meter hoch und hat einen Umfang von 46 Metern. Von der “Auslughalle” fällt der Blick in den 45 Meter tiefen Abgrund des “Marteldomes”.

Einer der größten Hallen ist die 120 Meter lange, 85 Meter breite und 20 Meter hohe “Fantasiehalle”. Hier befindet sich ein wahrer Urwald von rund 4.000 Tropfsteingroßstrukturen mit besonders ausdrucksvollen Figuren: Man findet feine Kalkkorallen, hauchdünne, weiße und farbige Vorhänge, glasklare Kristalle und funkelnde Kristallsäulen. Zahlreiche Kochenfunde von Höhlenbären vervollständigen des Bild einer von Menschen unberührten Vorzeit. Heute ist die ganze Höhle durch ein ausgeklügeltes System von Treppen und Stufen bequem erreichbar.

Von der “Fantasiehalle” aus erreicht man die weiteren großen Entdeckungen des Forscherehepaares Hermann und Regina Hofer aus dem Jahre 1955: das “Zauberreich” und das “Seeparadies”, deren formenreiche, bizarre Vielfalt verbal kaum zu beschreiben ist. An der tiefstliegenden Stelle wachsen aus der türkis-grün schillernden Wasserfläche einer Höhlenseelandschaft alabasterweiße Stalagmiten und Sinterinseln empor, umrahmt von prunkvollen Uferwänden. Wie nach einem überdimensionalen Drehbuch erschaffen, vollendet sich hier die Schönheit der tropfsteinreichsten Schauhöhle Österreichs.

Weiz und 
St. Ruprecht

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