Die Käferbohne im Rad der ZeitGeschichte der Käferbohne

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Geschichte der Käferbohne

Die Käferbohne im Rad der Zeit

Die Käferbohne fand ihren weiten Weg im 17. Jahrhundert von Mittelamerika (Nordmexico und Guatemala) nach Europa. Man sagt es waren Eroberer und Weltreisende, Ende des 16. Jahrhunderts, die diese Hülsenfrucht nach England und Spanien brachte, wo sie sich innerhalb der nächsten 100 Jahre in ganz Mittel- und Nordeuropa verbreitet und wahrscheinlich für Beranken von Zäunen, Gittern und Lauben angebaut wurde. Zurückzuführend auf die Bezeichnung „Türkische Bohne“ könnte sie möglicherweise auch über die Krim nach Osteuropa gelangt sein.

Die weitgehend kälteresistente Käferbohne wird eher im Norden von Europa angebaut. Aller Wahrscheinlichkeit soll in Paris die Bohne im Jahr 1635 schon in großen Mengen angebaut worden sein, aus denen Sträuße und Kränze geflochten wurden.
Erst später, im 18. Jahrhundert ist die Käferbohne nachweislich als Gemüse entdeckt worden.

Die ersten Hinweise zur Beschäftigung mit Käferbohnen in der Steiermark fand man 1870, in der historischen Samensammlung im Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum im Schloss Stainz aus der Zeit Erzherzog Johannes.

Seit dem 19. Jahrhundert wird die Käferbohne in Österreich angebaut und gilt als heimische und unverkennbare steirische Spezialität.

Fenster 1 der Käferbohnen-Fenster "Voll die Bohne" - Die Käferbohne im Rad der Zeit

Obere Hauptstraße 41: Die Erlebnisroute der Käferbohnen-Fenster startet in der Oberen Hauptstraße beim Adeg Markt, hier erfährt man alles über die Geschichte der Käferbohne und wie diese nach Europa gekommen ist. Weiter geht die Erlebnisroute Richtung Süden - entlang der Hauptstraße zum Hauptplatz bzw. zur Raiffeisenbank, wo sich alles um die Inhaltsstoffe der Käferbohne dreht.