Rezepte rund um die Käferbohne

Mehr als nur Salat

Kochen mit Käferbohnen

Die Käferbohne hat eine feincremige Konsistenz und einen zart-nussigen Geschmack. Sie erinnert an dem Geschmack von Maroni bzw. Edelkastanie. Verwendet wird die Käferbohne hauptsächlich in Salaten (meist mit heimischen Kürbiskernöl und Apfelessig mariniert), Suppen, sowie bei regionalen Buschenschänken und Gasthöfen als Hauptgericht. Immer öfters findet man diese Köstlichkeit auch als Dessert und Konfekten. 

Die Käferbohne ist in ihren Einsatzmöglichkeiten in der Küche vielseitig, was längst schon von den heimischen Gastronomen erkannt wurde. Von pikanten Speisen, wie Salaten, Suppen oder Laibchen bis hin zu Süßspeisen wie etwa Bohnenmousse – Käferbohnen harmonieren mit ihrem feinen Geschmack mit vielen Zutaten.

Fenster 8der Käferbohnenfenster
Untere Hauptstr. 181
Rezepte mit der Käferbohne

Im Fenster beim Garten-Hotel Ochensberger (Untere Hauptstraße 181) findet man Rezepte von St.  Ruprechter Gastronomiebetrieben zum Nachkochen.

Steirischer Rindfleischsalat
Estyria Naturprodukte GmbH - Steirerkraft Kernothek

  • 300 g gekochtes Rindfleisch
  • 500 g Str. Käferbohnen genussfertig
  • 4 hart gekochte Eier
  • 1 große rote Zwiebel
  • 50 ml Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.
  • 3 EL Steirischer Apfelessig
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Das Rindfleisch zuerst in Scheiben und dann in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Alles mit den abgeseihten Käferbohnen in eine Schüssel geben und durchmischen. Mit dem Essig, Kürbiskernöl, Salz und Pfeffer gut würzen und marinieren. Die hart gekochten Eier schälen und achteln. Zu diesem köstlichen Salat können Sie auch noch fein geschnittenen Chinakohlbeimischen.

Käferbohnen-Chili-Aufstrich
Garten-Hotel Ochensberger

  • 100 g Käferbohnen
  • 1 große gekochte Tomate
  • 1 milde Chilischote
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin

Zubereitung

Die Käferbohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag 1 Stunde weichkochen und abgießen. Die gekochte Tomate in Würfel schneiden und gemeinsam mit den Käferbohnen nach Belieben zerstampfen oder pürieren. Chilischote fein hacken und beigeben und mit den restlichen Zutaten würzen und abschmecken.

Zartes Wildragout mit
Steinpilzen dazu
knusprige Käferbohnenlaibchen
Marktheuriger Strobl

  • 1 kg gemischtes Wildfleisch vom Schlögel (Reh, Hirsch, Wildschwein)
  • 15 dag Hamburgerspeck in Würfel schneiden
  • 15-20 dag Zwiebelwürfel
  • 15 dag Wurzelgemüse in Julienne geschnitten
  • ¼ lit Rotwein
  • ½ lit Wildfond
  • 15 dag Steinpilze 
  • 1 El Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer 
  • Mehl zum Binden
  • Majoran, Thymian, Wacholderbeeren, Rosmarinzweigerl
  • 3oo g mehlige Kartoffel
  • 700 g gekochte Käferbohnen
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • Salz, Pfeffer, Bohnenkraut und Knoblauch

Zubereitung

Speck, Steinpilze und Zwiebel in Öl anschwitzen, Fleisch beimengen und mitrösten. Tomatenmark beimengen und mit Rotwein ablöschen. Reduzieren und dann mit Wildfond aufgießen. Fleisch weich dünsten und würzen. Zum Schluss Wurzelgemüse mitdünsten und mit Mehl und Wasser binden.

Kartoffel und Käferbohnen fein reiben, restliche Zutaten beimengen und abschmecken. In Öl Knusprig braten.

Käferbohnenbällchen
mit Paprika Dip
Locker & Légere

Zutaten für etwa 6 Bällchen:

  • 300 g mehlige Erdäpfel
  • Salz, Muskatnuss,
  • Pfeffer, Bohnenkraut,
  • Majoran
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Margarine
  • 120 g gekochte Käferbohnen

Zutaten für die Panade:

  • Glutenfreies Mehl
  • Glutenfreie Brösel
  • 250 ml Wasser
  • 1 Banane
  • Öl

Zutaten für den Dip:

  • 1 Paprika
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Sojajoghurt

Zubereitung

Erdäpfel schälen, weichkochen und zerstampfen. 60 g gekochte Käferbohnen zerdrücken und mit Gewürzen und Margarine zum Püree untermischen. 60 g von den gekochten Käferbohnen grob hacken und ebenfalls untermengen. 2 Std. kaltstellen und danach Bällchen formen. Die Banane zerstampfen und mit Wasser mischen. Die Bällchen mit Mehl, Bananenwasser und mit Brösel panieren. Im Öl frittieren.

Für den Dip, den Paprika der Länge nach halbieren und das Gehäuse entfernen. Bei 180°C im Ofen mit Umluft für 15 min braten. Für 15 min kaltstellen. Die dunkle Haut abziehen und mit den restlichen Zutaten mixen.

Käferbohnen-Topfeltorte
Estyria Naturprodukte GmbH, Steirerkraft Kernothek

Zutaten für den Teig:

  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 3 Eier
  • 120 g Staubzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 250 g Magertopfen
  • 425 ml Steirerkraft Käferbohnen g.U.
  • 60 g Steirerkraft 1-Minuten-Polenta fein
  • 1 EL Rum
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung

Die Käferbohnen mit Wasser abspülen, abtropfen lassen und mit einem Stabmixer fein pürieren. Davon 100 g für die Torte abwiegen, der Rest lässt sich gut einfrieren. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers zu Eischnee aufschlagen. Die Butter mit dem restlichen Zucker und Vanillezucker mixen, die Dotter zugeben und schaumig rühren. Den Topfen mit Käferbohnenpüree, Polenta, Rum und Zimt verrühren und abwechselnd mit dem Eischnee unterheben. In eine befettete
und bemehlte Tortenform füllen, bei 170 °C ca. 45 Minuten backen.

Die Tour

Käferbohnen-Fenster-Tour

  • Info-Stationen rund um die Steirische Käferbohne
  • Streckenlänge:
    0,9 km
  • Dauer: 30 min bis 1 h
    (je nach Verweildauer )
  • Schwierigkeit: leicht, kinderwagengerecht

Weitere Infos zur Käferbohne - weitere Käferbohnenfenster

Käferbohnenweckerl

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mmmhh ... so vielfältig

Käferbohne in St. Ruprecht an der Raab

Geschichte der Käfer­bohne

Die Käferbohne im Rad der Zeit

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So gesund ist die Käferbohne

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Käferbohnen in St. Ruprecht

Geschützer Ursprung

Steirischer Genuss - geschützter Ursprung

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Zu­bereitung und Ver­arbeitung

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Bohnita St. Ruprecht an der Raab

Bohnita

... das Maskottchen von St. Ruprecht an der Raab

Kulinarik

Als Ballaststoffquelle mit geringem Fettanteil befriedigen sie den Süßgusto, beugen Heißhungerattacken vor und sorgen für allem für eine langsame Energieaufnahme im Gehirn. Als Eiweißlieferanten sind Hülsenfrüchte, also auch die Käferbohne, ein optimales Lebensmittel nicht nur für Vegetarier oder Veganer.

Hülsenfrüchte gewinnen zunehmend Aufmerksamkeit hinsichtlich ihrer vielen Anwendungsmöglichkeiten – ihre ernährungsphysiologischen Benefits sind schon lange kein Geheimnis mehr. Nicht umsonst hat die UNO 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt. Durch die damit einhergehende mediale Aufbereitung war es nicht verwunderlich, dass diese erneuten Aufschwung erhielten.

Leguminosen sind gegenüber Getreide insofern vorteilhaft, da sie mehr Proteine und Ballaststoffe aber weniger Kohlenhydrate und Fett enthalten. Zudem sind sie reich an essentiellen Aminosäuren, die im Getreide nicht zu finden sind, weshalb sie eine hervorragende Ergänzung zu Getreide darstellen. Aus diesem Grund bieten Getreide-Leguminosen-Mischungen ein großes Potenzial für neue Produktentwicklungen. Da insbesondere ihre lange Zubereitungszeit ein Hindernis in der Akzeptanz von Bohnen darstellt werden sie zu Mehl oder Fraktionen verarbeitet, um Stärke, Ballaststoffe, Proteinkonzentrate oder -isolate zu gewinnen.

Nicht zuletzt der Convenience-Trend und die damit einhergehende Nachfrage nach „ready-toeat“ und schnell zubereiteten Lebensmitteln liegen dem wachsenden Interesse an Mehl oder Fraktionen aus Hülsenfrüchten zugrunde. Mehl aus Hülsenfrüchten stellt auch eine attraktive Zutat für den Einsatz in glutenfreien Produkten dar. Des Weiteren werden
Hülsenfrüchte als Snackprodukte, frittierte oder extrudierte Erzeugnisse, Soßen, Milch und Tofu oder als fermentierte Produkte konsumiert. Leguminosenproteine bringen auch interessante funktionelle Eigenschaften mit, wie bspw. Wasserbindungsvermögen, Fettbindung, Emulsionsbildung u.v.m., die die Produkteigenschaften von Backwaren, Teigwaren, Fleisch- oder Milcherzeugnissen positiv beeinflussen können. Vergleicht man diese vielfältigen Einsatzmöglichkeiten anderer Hülsenfrüchte mit den aktuellen Anwendungen der Steirischen Käferbohne, gibt es noch einen großen Spielraum für weitere Neuproduktentwicklungen.

Generell werden Bohnen in unterschiedlichen Formen angeboten: abgepackt und getrocknet, gefroren, konserviert
(teilweise in Soßen), vorgekocht, als extrudierte oder Teigwaren-ähnliche Produkte sowie spezielle Lebensmittelzutaten. Weit verbreitete sind insbesondere Aufstriche (insbesondere bei veganen Alternativen) oder Getreideprodukte (wie bspw. Pasta oder Panaden).

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